Mehr über Ergotherapie

Was ist Ergotherapie?

Was ist Ergotherapie?
Was ist Ergotherapie? Im Zentrum steht die Entwicklung, Förderung und Erhaltung der Handlungsfähigkeit.

"Die Ergotherapie stellt die Entwicklung, Förderung und Erhaltung der Handlungsfähigkeit ihrer Klienten/Patienten ins Zentrum. Damit ist die Fähigkeit gemeint, bedeutungsvolle Tätigkeiten in den Bereichen Selbstversorgung, Freizeit und Produktivität (…) auswählen zu können und zufrieden stellend auszuführen, z.B. durch möglichst selbständige Ausführung."

Ergotherapie ist in vielen Bereichen möglich

Ergotherapie
Ergotherapie Zum Beispiel Förderung der taktilen Wahrnehmung.
  • Förderung der Motorik
  • Arbeitsplatzanpassung bei Schulkindern (z.B. Schreibtisch und Stuhl)
  • Anpassung der Tätigkeit/Aktivität
  • Anpassung von Hilfsmitteln und Schienen
  • Beratung und Instruktion des sozialen Umfeldes

"In der Ergotherapie wird mit einfachen, zweckmässigen, da handlungs- und alltagsorientierten Mitteln und Methoden gearbeitet."

Quelle: Ergotherapie als medizinisch-therapeutische Massnahme im Fachbereich Pädiatrie, Herausgeber: ErgotherapeutInnen - Verband Schweiz

Wann kommt das Kind in die Ergotherapie?

Wenn es in seinen Bewegungsqualitäten und Handlungskompetenzen negativ auffällt.

Das können Kinder sein mit

Ergotherapie
Ergotherapie Kindertherapiestelle Oberfreiamt
  • grob- und/oder feinmotorischen Auffälligkeiten
  • Problemen der Wahrnehmung
  • Problemen in der Handlungsplanung und Handlungskompetenz
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • psychiatrischen/psychischen Krankheiten

Krankheitsdiagnosen können sein

Ergotherapie
Ergotherapie Kindertherapiestelle Oberfreiamt
  • POS
  • AD(H)S
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Teilleistungsstörungen
  • Motorische Entwicklungsstörungen z.B. F 82 (Grob- und Feinmotorikstörung)
  • CP (Diplegien, Tetraplegien usw.)
  • Schädel-Hirntraumen
  • Hirntumor
  • Prsychiatrische Krankheitsbilder (Autismus, Anorexien, usw.)

Was ist das Ziel der Ergotherapie bei Kindern?

Ziel der Ergotherapie
Ziel der Ergotherapie Die Erreichung der grösstmöglichen Handlungsfähigkeit und Selbständigkeit.

Die grösstmögliche Handlungsfähigkeit und Selbständigkeit für das Kind zu erreichen. Wir erreichen dieses Ziel durch individuelle Therapieplanung, die möglichst nah an den Alltag (Schule, Hobby, Spiel usw.) des Kindes ausgerichtet ist. In unserem Motorikraum können wir die Grobmotorik, Koordination, Sinneswahrnehmung spielerisch mit speziellem Therapiematerial fördern. Die Werkstatt und die Küche ermöglichen uns mit den Kindern vermehrt an der Feinmotorik, an ihren Handlungskompetenzen, Sinneswahrnehmungen und auch an den kognitiven-emotionalen Fähigkeiten zu arbeiten. Die Ergotherapie beeinflusst häufig das Verhalten der Kinder positiv. Hauptsächlich arbeiten wir mit den Kindern einmal pro Woche 50 bis 60 Minuten in einer Einzellektion zusammen. Nach genauerer Abklärung und Bedarf gibt es die Möglichkeit eine Zweier-Gruppe zu bilden. Einen grossen Teil unserer Arbeit besteht in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Eltern, Ärzten, Lehrerinnen und evtl. anderen TherapeutInnen.

Wie bekommt mein Kind Ergotherapie?

Wie kommt man zur Ergotherapie?
Wie kommt man zur Ergotherapie? Grundsätzlich muss ein Arzt das Kind überweisen.

Grundsätzlich muss ein Arzt/eine Ärztin (allgemein Mediziner oder Kinderarzt) das Kind überweisen. Danach erfolgt ein Kostengutsprachegesuch an die Krankenkasse oder schon vorher, je nach gestellter Diagnose, eine Anmeldung durch die Eltern an die jeweilige IV-Stelle des entsprechenden Kantons. Ein Besuch bei einem Arzt ist somit unumgänglich und das weitere Vorgehen sollte mit dem Arzt auch genau besprochen werden. Kostenträger sind Krankenkassen, IV und Unfallversicherungen. Ergotherapie ist in der Grundversicherung mitversichert. Sollte es aus irgendwelchen Gründen keinen Kostenträger geben, kann die Therapie auch privat bezahlt werden.