Meine Zusatzausbildungen

  • NDT-Ausbildung für Säuglinge und Kinder
  • SI-Grundkurs
  • Dreidimensionale Skoliosetherapie nach Schroth®
  • Spiraldynamik® Fachkraft Level Basic, zusätzlich Lehrgang Intermediate und Skoliosetherapie
  • Atlas- und Wirbelsäulenblockierungen bei Säuglingen und Kindern ... ein sensomotorisch-manualtherapeutisches Behandlungskonzept
  • Orofaziale Stimulation bei Neugeborenen und Säuglingen
  • Diverse Fortbildungen und Fachtagungen in der Kinderphysiotherapie

NDT = Neuro-Developmental Treatment nach Bobath

NDT ist ein ganzheitliches Konzept, das der Eigeninitiative und dem aktuellen Entwicklungsstand angepasste, individuell gestaltete und alltagsrelevante Therapieangebote beinhaltet. Es basiert einerseits auf neurophysiologischer Grundlage, geht andererseits aber von einem Ansatz aus, der den Menschen in seiner ganzen Persönlichkeit einbezieht.

Ausgehend von der Eigenaktivität des Kindes werden Haltung und Bewegung mit gezielten Massnahmen so unterstützt, dass das Kind optimale Erfahrungen sammeln kann. Die Therapeutin hilft Aufgabe und Umfeld adäquat zu gestalten und bietet die Gelegenheit auszuprobieren und die Selbstorganisation zu verbessern. Wer beim Lernen aufmerksam, motiviert und emotional dabei ist, der wird besser lernen und mehr behalten.

Im Unterschied zu anderen Therapieformen existieren im Bobath-Konzept keine standardisierten Übungen, sondern im Vordergrund stehen alltagsbezogene Aktivitäten.

SI = Sensorische Integration

SI bedeutet die Zusammenstellung von sensorischen Informationen für den zweckhaften Gebrauch. Die Kenntnisse aus diesem Konzept helfen mehr Verständnis mit den motorischen Schwierigkeiten des Kindes zu haben, da die Motorik von verschiedenen Sinneswahrnehmungen beeinflusst wird.

Skoliosespezifsche Physiotherapie

Die dreidimensionale Skoliosebehandlung nach Schroth ist das am Häufigsten angewandte aktive physiotherapeutische Konzept, dass sich ausschliesslich mit der Behandlung von Skoliosen und Wirbelsäulendeformitäten befasst. Oberstes Ziel ist die Korrektur des asymmetrischen Rumpfes und Schulung der Fähigkeit, diese Korrekturen in den Alltag zu übertragen. Dies geschieht durch aktive Haltungskorrektur von Wirbelsäule und Brustkorb unter Berücksichtigung aller vorhandenen Krümmungen. Alle Übungen können selbständig zuhause durchgeführt werden. Durch die regelmässige Wiederholung wird das Korrekturergebnis gespeichert, die Selbstwahrnehmung gestärkt und die positiven Veränderungen im Alltag verankert. Die bewusste Atmung in die eingesunkenen Rumpfanteile korrigiert das skoliotische Atemmuster, mobilisiert die Rippen und wirkt auch gegen Flach- oder Rundrücken.

Leichte und mittelschwere Skoliosen lassen sich zusätzlich mit den Prinzipien der Spiraldynamik angehen. Die Übungen zielen darauf ab, die Drehung des Brustkorbes und die Gegendrehung des Beckens nach und nach auf beiden Seiten zu ermöglichen. Die spiralige Verschraubung des Rumpfes während des Gehens bildet die Grundlage der Behandlung. Das Üben mobilisiert verkürzte Strukturen und kräftigt Muskelbereiche, die bislang zu wenig aktiv waren.

Bei grösseren Skoliosen ist oft das Tragen eines Korsetts nötig. Die Physiotherapeutin unterstützt bei den Anfangsschwierigkeiten und durch den Austausch mit anderen Patienten wird die Akzeptanz des Korsetts gefördert.

In Gegensatz zu Kinder haben ältere Patienten oft, bedingt durch langjährige einseitige Belastung der Wirbelsäule, Beschwerden. Das Ziel der Skoliosetherapie ist das Vorbeugen, aber auch das Reduzieren dieser Beschwerden.

KISS = Kopfgelenksinduzierte Symmetriestörung

Das KISS-Konzept ist geeignet für die Behandlung von Säuglingen mit den Diagnosen Schiefhals, Torticollis, Plagiocephalus und für die Behandlung von Kindern mit den Diagnosen Asymmetrische Haltung, Haltungsinsuffizienz, Rückenbeschwerden ...